Der Klimawandel wirkt sich bereits heute auf unser Leben aus und wird dies in Zukunft noch stärker tun. Das macht neben der Verringerung der Treibhausgasemissionen auch Anpassungsmaßnahmen notwendig. Vom 18. bis 23. September findet dazu die Woche der Klimaanpassung statt. Sie wurde ins Leben gerufen, um Bewusstsein für die Notwendigkeit der Veränderung zu schaffen und Lösungen für die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen zu entwickeln. Dabei geht es vor allem um regionale und lokale Anpassungsmaßnahmen für zukunftssichere Städte und Gemeinden. Diese Woche bietet mit ihren zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, darüber nachzudenken, welche Veränderungen bereits im Gange sind und in Zukunft noch intensiver werden und wie wir uns auf sie vorbereiten können. Dazu werden in der Woche der Klimaanpassung in verschiedenen Städten in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Diese reichen von Workshops, Ausstellungen, Stadtgesprächen bis hin zu Klimaspaziergängen und Baumpflanzungen. Die Veranstaltungen werden von verschiedenen Organisationen und Städten angeboten und bieten vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und aktiv zu werden. Dabei wird eine breite Palette von Themen abgedeckt, unter anderem geht es beispielsweise um Gebäudegrün und Gesundheitsaspekte im Zusammenhang mit Hitzewellen. In Rheinland-Pfalz bietet zum Beispiel das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Online-Vorträge für Interessierte an.

Auch Koblenz arbeitet an Maßnahmen zur Klimaanpassung. In ihrem Klimaschutzkonzept präsentiert die Stadt erste Maßnahmen, die bereits ergriffen wurden, sowie einen Ausblick auf geplante Aktionen im Jahr 2023. Einer der wichtigsten Schritte ist die Bereitstellung von Informationen und Beratungsangeboten für die Bürgerinnen und Bürger. Hierdurch sollen sie besser darüber informiert werden, welche Klimawandelfolgen lokal zu erwarten sind – und wie sie sich auf steigende Temperaturen, extreme Niederschläge und andere Veränderungen vorbereiten können. Der Hitzeaktionsplan der Stadt ist ein weiterer Schritt zur Vorbereitung auf künftige Wetterextreme. In den Sommermonaten sind Hitzewellen immer häufiger, und es ist wichtig, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Der Plan umfasst unter anderem die Bereitstellung von klimatisierten Räumen und Wasserstellen, um Hitzebelastungen zu minimieren. Auch das Hochwassermanagement ist für die Stadt an Rhein und Mosel ein zentrales Element der Klimawandelanpassung. Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um Überschwemmungsrisiken zu verringen und die Bevölkerung besser zu schützen. Dazu gehören Deichsanierungen, Flussregulierungen und ein verbessertes Frühwarnsystem. Auch vermeintlich kleine Schritte wie die Umwandlung von Schottergärten in blühende Oasen tragen dazu bei, Biodiversität zu fördern. Wer mehr über die Aktivitäten der Stadt erfahren möchte, kann die Maßnahmen im Klimaschutzkonzept nachlesen.

Auch ISSO bietet eine Veranstaltung im Kontext Klimaanpassung an: Gutes Bauen hat Geschichte: Was bleibt, was geht, was kommt? am Donnerstag, 26.10.2023 16.00 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mehr über die Zukunft des umweltfreundlichen Bauens zu erfahren und sich mit Expert*innen und Gleichgesinnten auszutauschen.  Das Event thematisiert nicht nur den Erhalt historischer Gebäude, sondern auch deren Anpassung an moderne klimatische Anforderungen.
Mehr dazu hier.

 

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner