Es gibt viele aktuelle Themen, für die es sich lohnt im demokratischen Sinne zu streiten: Es ist allerdings eine Herausforderung die eigene Meinung dann kundzutun, wenn gerade eine Gruppe von Menschen eine ganz andere Meinung verfolgt. Den Mut dazu haben Sie schon, doch Sie möchten gerne noch einige Tipps und etwas Übung, bevor Sie sich in die Kontroverse begeben.

Trauen Sie sich, ihre eigene Meinung kundzutun und nutzen Sie die Kraft und die Macht Ihrer Worte, wann auch immer es angebracht und notwendig erscheint. Das Online-Seminar bietet Ihnen den Rahmen: Argumentieren Sie souverän und schlagfertig im politischen Diskurs.

Corona-Pandemie, Klimawandel, Flüchtlingsdebatte, Globalisierung, Digitalisierung und Turbo-Kapitalismus sorgen als Schreckgespenster für eine starke Verunsicherung. Für manche Menschen führt dies zu Zweifeln an den Entscheidungen der Bundesregierung, an den Interessen von Politikerinnen und zu einer kritischen Haltung gegenüber der Demokratie.

Woran sich das Seminar orientiert:

In diesem Online Seminar geht es darum, die „Macht der Worte“ zu beleuchten. Sprache als Ausdruck von Haltung und Wirksamkeit zu verstehen. Demokratie braucht Austausch und Meinungsvielfalt. Ein demokratischer Diskurs benötigt starke Persönlichkeiten, die Meinungsvielfalt nicht als Worthülse verstehen, sondern als Bereicherung der eigenen Willensbildung.

Online-Seminar am 29.11. und 06.12. von 18.15 – 21.15 Uhr

mit Beatrix Sieben und Viola Sophie Horn

Anmeldung unter info@isso.de.

Im Rahmen dieses Online-Workshops wird aufgezeigt, dass Sprache und Wahrnehmung eng miteinander verknüpft sind. Sprache ist Ausdruck der eigenen Welt und ihrer Grenzen und wird von Emotionen gelenkt. Das Seminar widmet sich verschiedenen sprachlichen Funktionen und greift auf, wie Sprache wirkt und welcher Sprache sich literarische und politische Akteurinnen und Akteure bedienen, um Einfluss zu nehmen.

Rückblickend auf das 19.und 20. Jahrhundert orientiert sich das Seminar an Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) und Hannah Arendt (1906-1975), die in sehr unterschiedlichen Milieus aufwuchsen und ihre persönliche Wirkkraft durch ihre Sprache entfalten konnten. Die eine im Aufzeigen von bürgerlich-aristokratischen Lebensumständen, mit einem scharfen Blick auf Randfiguren und sozial-kritische Gegebenheiten. Die andere mit einer Reportage über den spektakulärsten NS-Prozess und ihre Erkenntnisse über Totalitäre Systeme. Beide Frauen liefern immer noch und immer wieder Impulse und Inspirationen für heutige Themen und sind in vielen ihrer Ansichten zeitlos aktuell geblieben. Mit Eva von Redecker (geb.1989) kommt eine junge Frau hinzu, die sich nicht vorm öffentlichen Diskurs scheut und sich als Philosophin und politische Kritikerin zu Wort meldet. Der Gedankenwelt dieser Frauen folgend, lässt sich an vielen Beispielen die Wirkkraft von Sprache aufzeigen.
Zum Fachtag bei studiyoo.

In Zeiten von Fake News und strategisch bewusst eingesetzter Polarisierung, gilt es, ohne Scheu vor einer öffentlichen Debatte, Haltung zu zeigen und der eigenen Stimme Ausdruck zu verleihen.

Beide Referentinnen sind Psychologinnen und verfügen über langjährig Erfahrungen als Trainerinnen, Moderatorinnen und psychologische Beraterinnen.

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