Am 189. Jahrestags des Hambacher Festes von 1832 starteten die Demokratietage mit einer außergewöhnlichen Fotoausstellung in der Innenstadt von Neustadt an der Weinstraße, in den Schaufenstern von rund 20 Einzelhandelsgeschäften. Die Fotografin Sara Sun Hee Martischius präsentiert dabei ihre Fotos zu „Mein Leben- Dein Rassismus.  Alltagsrassismus in Wort und Bild.

Die Demokratietage #2021HAMBACH1832 bieten bis Ende Juli ein breit gefächertes Programm mit mehr als 20 Veranstaltungen in der gesamten Rhein-Neckar-Region – von Heidelberg bis Landau. Dazu gehören Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zur Geschichte der Demokratie in der Region und ihrer Gefährdung. Dabei werden auch die Strategien der neuen Rechten thematisiert, sich Demokratieorte, wie das Hambacher Schloss, zu eigen zu machen. Mit theatralischen Mitteln greift das Chawwerusch Theater in seinem Sommerprogramm „Liberté, wir kommen – Wie die französische Revolution in die Pfalz kam“ die Geschichte der Bad Bergzaberner Republik auf.

Neben vielen vielen außergewöhnlichen Beiträgen wird es in Landau einen „Rhetorikbattle“ zwischen dem studentischen „Debattierclub“ und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Koblenz-Landau zum Thema Menschenrechte und Menschenwürde geben. „WieDER_sprechen für Demokratie“ ist ein mehrstündiges Argumentationstraining gegen rechte Parolen und Demokratiefeindlichkeit.

Die Demokratietage #2021HAMBACH1832 wenden sich auch gegen den Missbrauch des Hambacher Schlosses durch „radikale, nationalistische und demokratiefeindliche Kreise“. Die Initiativgruppe unterstützt den „Neustadter Appell: Wem gehört das Hambacher Schloss?“ und repräsentiert das Hambacher Fest von 1832 und die Idee einer Demokratie von unten, die europäisch, weltoffen und solidarisch ist.
Mehr dazu siehe Flyer, Pressemitteilung oder https://hambacherfest1832.blog.