Erbsen, Bohnen und Linsen, diese klassischen Hülsenfrüchte lernen die meisten als Eintöpfe und Suppen kennen. Eine Zeit lang waren Hülsenfrüchte etwas »aus der Mode« gekommen. Sie galten als schwer verdaulich und repräsentierten im gewissen Sinne eine Landküche oder Hausmannskost. Inzwischen bedienen sich sogar Sterneköche wieder der Hülsenfrüchte und servieren vielseitige kulinarische Kreationen. Auch die herzhaften Eintöpfe liegen wieder im Trend. Seit Jahrhunderten sind Hülsenfrüchte für Menschen weltweit eine wichtige Eiweißquelle. Die vegane Küche baut auf diese wichtigen Eiweißlieferanten.

Doch was wenige Menschen wissen: Hülsenfrüchte nähren unsere Böden, indem sie die Wasserspeicherfähigkeit unserer Anbauflächen verbessern. Klein aber oho, wirken sie auf diese Weise dem Klimawandel entgegen. Weniger tierisches Eiweiß zu konsumieren ist im Hinblick auf Klimaschutz ebenfalls erstrebenswert und sinnvoll.

Slow Food Deutschland hat die farben- und formvielfältigen Protagonisten der Hausmannskost und veganen Küche nun mit einer Sonderbroschüre geehrt.

Das Büchlein „Hülsenfrüchte – Europas kulinarische Schätze“ enthält traditionelle und moderne Rezepte für eine zukunftsweisende Ernährung. Als Begleiter einer ressourcenschonenden und abwechslungsreichen Küche werden die ballaststoffreichen Früchtchen gehuldigt

Für alle, die schon Monate von Reiselust geplagt sind, eine kleine Vorfreude darauf, dass wir hoffentlich bald wieder persönlich die Mittelmeerregion bereisen können. Bis dahin hilft ein kulinarisches Schmankerl hoffentlich über die Sehnsucht hinweg.

Bestellung: Slow Food Deutschland e.V.

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https://www.slowfood.de/aktuelles/2021/kochen-mit-huelsenfruechten-so-geht2019s