Auch in diesem Jahr fand am 26. und 27. März 2021  die SensAbility statt, der jährliche Kongress bei dem nachhaltige Geschäftskonzepte die Hauptrolle spielen. Organisiert von Studierenden der Otto Beisheim School of Management  (WHU) in Vallendar bei Koblenz. https://www.whu.edu/de/ Seit 2015 unterstützen ISSO und Martin Görlitz diesen zukunftsorientierten Wettbewerb, der junge Leute einlädt über spannende Konzepte zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft nachzudenken und Möglichkeiten eines anderen Wirtschaftens kennenzulernen und zu verfolgen. Martin Görlitz wird auch in diesem Jahr wieder in der Jury vertreten sein.

– Unter dem Thema „People, Planet, Proft – Business Redefined“ wollen wir bei “SensAbility – The WHU Impact Summit” Wege und Möglichkeiten aufzeigen, unser Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit zu überdenken und das Berufsleben im Zeichen gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung zu gestalten. Für die größte studentisch organisierte Konferenz Europas zum Thema Social and Sustainable Business suchen wir besondere Unternehmen und motivierte Menschen, die sich gemeinsam den Kernfragen unserer heutigen Gesellschaft stellen wollen. Weiter Informationen finden Sie auf www.sensability.de.

Im Rahmen der Workshop Angebote wird Beatrix Sieben das Thema Leadership im 21. Jahrhundert aufgreifen.

 

 

 

– „SensAbility – The WHU Impact Summit“ is Europe’s largest student-organized conference on social and sustainable business. Our vision is to show students and young professionals concrete ways to combine work with impact. You can find more information at www.sensability.de!

Kurzer Nachbericht

Am Wochenende fand zum elften Mal die SensAbility statt, eine zweitägige studentische Konferenz mit dem Schwerpunkt auf nachhaltige Ideen und Konzepte. Während der Event in den zurückliegenden Jahren mit 100 bis 150 Teilnehmern stets gut besucht war, galt es, nach einem Aussetzer in 2020 das gesamte Format nun in 2021 online durchzuführen. Der Burgplatz in Vallendar blieb leer. Das studentische Veranstalter-Team hat es jedoch geschafft, weit über 300 Tickets zu verkaufen, zumindest deuteten die Zuschauerzahlen in den Online-Treffen in diese Richtung, ein echter Reichweitenerfolg!

Neben den Vortragsreihen, Workshops gab es Möglichkeiten zum Austausch und  am zweiten Tag traditionell den „Social Pitch“ mit Preisgeldern bis zu 3.000 €. Sieben Gründerteams stellten Ideen, Projekte und Lösungen vor, mit denen unser Leben und unsere Umwelt ein klein wenig verbessert werden könnte. Die Bandbreite war wieder groß, vom Sammelportal für Blog-Journalismus bis zur Zahnpasta ohne Plastikverpackung, von der Nachhaltigkeits-App bis zur Tiny House Community. Am Ende wählte die Jury unter Beteiligung von Martin Görlitz (ISSO) die Initiative Moufense (französisch aussprechen!) auf den ersten Platz für ihre Hautlotion mit eingebautem Malariaschutz. Gestartet in Togo, soll mit diesem Produkt sehr einfach und preiswert der Hautschutz mit einem Malariamittel verbunden werden. Den zweiten Platz erklomm ein regionales Produkt: Raincloud&Sage baut für regionale Merino-Schafwolle aus Deutschland, die mittlerweile tatsächlich als Sondermüll entsorgt werden soll, wieder die alten Herstellungsverfahren auf von der Reinigung über das Spinnen bis zum Färben. Die nicht billige, aber wirklich regionale und nachhaltige Strickwolle ist bereits in einem Online-Shop erhältlich. Der dritte Platz im Wettbewerb ging an SocialBnB, eine Plattform, die Reisen in weltweite Hilfsprojekte vermittelt und damit nachhaltigen Tourismus fördert und zugleich die örtlichen Projekte unterstützt.

Allen Bewerbern gemeinsam war die zentrale Idee, ein gesellschaftliches Problem mit Ideen anzupacken, die sich wirtschaftlich tragfähig umsetzen lassen. Die drei Gewinnerteams haben gezeigt, dass sie auf diesem Weg schon ein gutes Stück vorangekommen sind. Das ISSO Team gratuliert und wünscht gutes Gelingen!

www.whu.de

www.sensability.de